Wir haben Agrarindustrie satt!

Bienenkiller, Nitrat im Grundwasser und riesige Agrarfabriken – wer will das schon? Zehntausende Menschen haben daher heute in Berlin unter dem Motto „Wir haben es satt“ für eine bessere Agrarpolitik demonstriert. Und auch in Konstanz sind wir für eine gerechte Agrarreform auf die Straße gegangen. Wir haben getrommelt, gepfiffen, gesungen und gemeinsam den Agrarkonzernen und der Politik gezeigt: Uns ist eine gute Landwirtschaft wichtig – ohne Tierleid in engen Ställen, ohne Gift auf den Feldern und im Wasser, und mit einem Auskommen für die kleinen bäuerlichen Betriebe.

In Berlin, Tübingen und Konstanz fanden heute Demos für eine bessere Agrarpolitik statt.

Es ist höchste Eisenbahn, dass wir uns Gehör verschaffen. Denn 2019 steht viel auf dem Spiel: Die EU-Agrarpolitik (GAP) wird reformiert. In den kommenden Monaten entscheidet sich, welche Art der Landwirtschaft wir mit unseren Steuern unterstützen werden. Dabei geht es um das ganz große Geld: Die EU verteilt 365 Milliarden Euro. Bislang fließt viel davon an internationale Agrarkonzerne. Doch die Minister/innen können jetzt die Weichen völlig neu stellen.

Also heißt es dran und unbequem bleiben! Wir müssen unsere Botschaft wiederholen, bis sie fruchtet. Und natürlich müssen wir die Botschaft auch selbst leben. Denn für eine klimagerechte und bäuerlich-ökologische Landwirtschaft können wir selbst einiges tun: von lokalen Produzenten kaufen, möglichst bio, Mitglied der SoLaWi werden, keine Lebensmittel verschwenden etc.

Seid ihr mit an Bord? Ja? Na, dann lasst uns die Segel setzen!

About the author

Hi, ich bin Angie alias "die Klimapiratin". Mit 100 kleinen, einfachen Maßnahmen versuche ich meinen ökologischen Fußabdruck innerhalb eines Jahres zu schrumpfen. Gleichzeitig checke ich ab, was in meiner Heimatregion Konstanz im Bereich Nachhaltigkeit alles schon geht.

Begleitet mich dabei und lasst euch inspirieren!

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